Vision

Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4
 
 

Strategieprozess

Visionäre Zukunftsideen gefragt

Mit welchen technologischen Entwicklungen können die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gemeistert werden? Welchen Beitrag können Biotechnologie und Ingenieurwissenschaften leisten?

Ob in der Medizin, in der Chemieindustrie, im Umwelt- oder Energiesektor – überall wird nach neuen Wegen gesucht, um ganz neue Produktionsverfahren zu entwickeln oder bestehende Methoden ressourceneffizienter, kostengünstiger und umweltschonender zu gestalten. Ein aussichtsreicher Weg: Biotechnologie und Ingenieurskunst noch stärker als bisher verzahnen. Das ist das Ziel des Strategieprozesses „Biotechnologie 2020+“.

 
 
 
 

Medizin

(alt-text des bildes)

Zukunftsvision Medizin: Künstliche Bauchspeicheldrüse

Die Biotechnologie hat Diabetes-Patienten schon eine ganze Reihe von Verbesserungen gebracht. Jetzt tüfteln Forscher daran, dass der Blutzucker-Spiegel direkt im Körper des Patienten gemessen und bei Bedarf Insulin verabreicht wird. Dies könnte mithilfe von intelligenten Implantaten oder molekularen Prothesen geschehen.

 
 

Umwelt

(alt-text des bildes)

Zukunftsvision: Knappe Rohstoffe recyceln

Phosphor ist ein wertvoller Rohstoff, der in Düngemitteln eingesetzt wird. Die Weltreserven von Phosphor sind jedoch begrenzt. Deshalb wird inzwischen daran gearbeitet, phosphatreiche Abfälle – wie sie in Kläranlagen vorkommen – zu recyceln und diese als Dünger zu nutzen. Bislang werden dafür vor allem chemische Verfahren genutzt. Alternative Lösungen könnte die Biotechnologie liefern.

 
 

Energie

Glühlampen

Zukunftsvision Energie: Photosynthese-Chip

Eine der größten Energiequellen der Welt – das Sonnenlicht – wird bisher nur ansatzweise genutzt. Eine Vision der Zukunft besteht darin, einen biologisch betriebenen Ansatz zu entwickeln, um Licht in Strom umzuwandeln. Bisher arbeiten Forscher zum Beispiel an der Farbstoff-Solarzelle oder dem Nachbau eines Schlüsselenzyms der Photosynthese.

 
 

Industrie

(alt-text des bildes)

Zukunftsvision Industrie: Modularer Werkzeugkasten

In der chemischen Industrie kommen immer häufiger Biokatalysatoren zum Einsatz, um nachhaltiger und effizienter zu produzieren. Ihr Einsatz ist jedoch beschränkt, wenn es darum geht, Chemikalien bei hohen Temperaturen oder in nichtwässrigen Lösungsmitteln herzustellen. Die Vision besteht deshalb darin, einen modularen Werkzeugkasten für die industrielle Produktion zu entwickeln.

 
 
 

Jahreskongress 2011

Jahreskongress 2011 - Nächste Generation biotechnologischer Verfahren

Rund 200 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik kamen am 7. Juli 2011 nach Berlin, um nach dem ersten Jahr im Strategieprozess eine Zwischenbilanz zu ziehen. 

Zum Programm: Mehr Informationen 

Zum Artikel: hier klicken

Zur Dokumentation: PDF-Download

 

Biotechnologie 2020+

 

Der Weg

Im Rahmen des Strategieprozesses soll für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre eine Forschungs- und Entwicklungsroadmap erarbeitet werden. Hierzu ist der Input von allen Beteiligten aus Wissenschaft und Wirtschaft gefragt.

Mehr Informationen

 

Herausforderung

Biotechnologen modifzieren ingenieurmäßg Produktionsorganismen, in der Ingenieurtechnik halten Konstruktionen im zellbiologischen Maßstab Einzug. Die Herausforderung: Wie können beide Disziplinen voneinander profitieren, um eine nächste Generation biotechnologischer Verfahren zu entwickeln?

Mehr Informationen

 

Kommentar

Sie wollen sich am Strategieprozess beteiligen? Sie wollen die beim Auftaktkongress veröffentlichte Streitschrift kommentieren (PDF Download) oder haben sonstige Anregungen? Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

kommentar@biotechnologie2020plus.de