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Zukunftsvision Energie: Photosynthese-Chip
Eine der größten Energiequellen der Welt – das Sonnenlicht – wird bisher nur ansatzweise genutzt. Eine Vision der Zukunft besteht darin, eine biologisch betriebene Batterie zu entwickeln, die Licht in Strom umwandeln. Bisher arbeiten Forscher zum Beispiel an der Farbstoff-Solarzelle oder dem Nachbau eines Schlüsselenzyms der Photosynthese.
Die Idee
Aktuelle Prognosen sagen voraus, dass sich der globale Energiebedarf bis 2030 mehr als verdoppeln wird. Eine der größten Energiequellen überhaupt – das Sonnenlicht – wird dabei erst ansatzweise über Solarzellen genutzt. Die Photosynthese wandelt Sonnenenergie in speicherfähige chemische Energieträger um, die zusammen mit CO2 zum Aufbau komplexer energiereicher organischer Verbindungen genutzt werden. Die biologische Photosynthese erreicht dabei theoretisch viel höhere Wirkungsgrade (ca. 35 Prozent) bei der Nutzung der Lichtenergie als heutige Solarzellen (ca. 20 Prozent). Als eine Art Stromgenerator der Zukunft sind beispielsweise künstliche Photosynthese-Chips denkbar, in denen natürliche Lichtsammelkomplexe mit technischen Bauteilen zur Stromerzeugung kombiniert und genutzt werden können.
