Mit einem Forschungspreis will das Bundesforschungsministerium Wissenschaftlern bei der Entwicklung einer nächsten Generation von biotechnologischen Verfahren zum Durchbruch verhelfen. Aufbauend auf herausragenden Forschungsergebnissen wird eine Arbeitsgruppe finanziert – und das bis zu fünf Jahre lang.
Rund 200 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik waren am 7. Juli 2011 nach Berlin gekommen, um sich über die ersten Ergebnisse im Strategieprozess auszutauschen und die nächsten Fachgespräche vorzubereiten.
In den Ideenschmieden der vier großen Forschungsorganisationen wird bereits an der nächsten Generation biotechnologischer Verfahren gearbeitet. Einige wissenschaftliche Kostproben wurden bei einem Informationsabend am 6. Juli 2011 in Berlin vorgestellt.
Bisher nutzen Biotechnologen Zellen oder Mikroorganismen, wenn sie proteinbasierte Medikamente wie Antikörper herstellen wollen. Mit dem Forschungsprojekt "Biomoleküle vom Band" wollen Fraunhofer-Forscher nun die zellfreie Biotechnologie als neue aussichtsreiche Technologie etablieren. Dabei werden sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Strategieprozesse "Biotechnologie2020+" unterstützt.
Für die Entwicklung der nächsten Generation biotechnologischer Verfahren kündigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung 200 Millionen Euro an. Beim Auftaktkongress in Berlin ist der Startschuss für einen langfristig angelegten Stratgieprozess gefallen.
Dr. Philipp GrafBIOCOM AGTel: 030-264921 – 65presse@biotechnologie2020plus.de
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