Der Strategieprozess im Überblick
Um Visionen für die nächste Generation biotechnologischer Verfahren zu entwickeln und deren Verwirklichung anzustoßen, hat sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit Forschungsorganisationen und Hochschulen auf einen gemeinsamen, langfristig angelegten Strategieprozess verständigt. Dazu gehören verschiedene Veranstaltungen, die die Basis für neue Förderinitiativen des BMBF legen sollen.
Kongress
Jedes Jahr sind im Rahmen des Strategieprozesses "Biotechnologie 2020+" verschiedene Veranstaltungen geplant. Dazu gehört auch ein jährlicher Highlight-Kongress, der aktuelle Themen diskutiert und Fachgespräche zu detaillierteren Themen vorbereitet, die jeweils im Herbst des gleichen Jahres stattfinden.
| Jahreskongress 2012 |
| Am 28. Juni 2012 findet in Berlin der dritte Jahreskongress des Strategieprozesses statt. |
Zum Kongress sind alle Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik eingeladen, die an der Entwicklung der nächsten Generation biotechnologischer Verfahren mitwirken wollen. Am 8. Juli 2010 fand der erste Kongress des Strategieprozesses in Berlin statt, mehr als 200 Teilnehmer diskutierten hier über die Zukunft der Biotechnologie (mehr...). Im Herbst folgten die ersten Fachgespräche, deren Ergebnisse wiederum auf dem zweiten Kongress am 7. Juli 2011 vorgestellt wurden. Im Winter 2011 startet die nächste Runde der Fachgespräche. Der dritte Jahreskongress ist am 28. Juni 2012 in Berlin geplant.
Mit den jährlich stattfindenden Veranstaltungen soll eine Selbstorganisation der Forscherinnen und Forscher erreicht werden, um folgende Fragen zu beantworten:
- Welche Trends und ungelösten Probleme könnten zu einem Bedarf an der nächsten Generation biotechnologischer Verfahren führen?
- Welche Forschungsfelder und technologischen Entwicklungen sind von Relevanz
für derartige Verfahren und sollten gezielt verfolgt werden? - Gibt es andere technologische Ansätze, die zu einer Konkurrenz für derartige
Verfahren werden könnten oder es bereits sind? - Welchen politischen und ethischen Herausforderungen müssen sich Wissenschaft und Wirtschaft bei der Entwicklung der nächsten Generation biotechnologischer Verfahren stellen? Welche Rahmenbedingungen müssen hierfür angepasst werden?
